Samstag, 9. März 2019

4.März 2019


Unten ein klägliches Katzengeschrei, erstmals beobachte ich genau, wie das abläuft, wenn ein Weibchen läufig wird. Das kleine rot-weisse Kätzchen mit den vielen Hautschrunden, Maida will sich eine Weile darum gekümmert haben, doch das Tier gibt kein Zeichen der Erkennung, dieses hässliche Tier also ist läufig, wälzt sich auf dem Boden und ruft, da sind meine regelmässigen Pensionäre, der rote, der schwarze und der Tigermoudi natürlich rasch zur Stelle, Geschrei, Kämpfe. Ich beobachte, wie der kleine Schwarze, ausgerechnet der, behände auf das Weibchen steigt. Doch das scheint nicht recht zu klappen, plötzlich brüllt das Weibchen und wehrt sich und schüttelt ihn ab.

Die anderen beiden schauen dem Treiben aus nächster Nähe friedlich zu. Sie scheinen mir gute Verlierer zu sein.
Der ganze Spektakel dauert nun bereits zwei Tage und Nächte, wann klappt das endlich, wann haben wir wieder Ruhe? Ausser den Beteiligten sind auch die übrigen Katzen durcheinander,  Rosso und E.T. wälzen sich auf dem Rücken und E.T. braucht enorm viele Streicheleinheiten. Rosso hingegen, nach dem Tierarztbesuch gestern, ist wieder verstört und lässt sich nicht berühren.

Abu scheint bereits wieder eine Pause zu benötigen, das TeaHouse kriegt aussen neue Farbe, die ist bei den Fenstern schwarz geworden. So geht das nur langsam vorwärts, gerne wäre ich ihn wieder los, denn erstens ist es für eine Frau hier ungemütlich mit einem fremden Mann im Haus, anständige Kleidung in der Hitze, wo ich doch sonst halb nackt herum laufe. Zweitens ist alles voller Schmutz und Staub, Peter ist der einzige Handwerker, der nach getaner Arbeit aufwischt.

Heute Nacht dann wieder ein starker Regenguss, Blitz und Donner, ich habe das nicht gerne und die Katzen genau so wenig, sie kauern beieinander. Das schwemmt draussen den Staub weg. So wische ich auch drinnen die Böden auf - obwohl dies doch wieder nur sehr kurz halten wird.

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