Samstag, 28. Oktober 2017

2017.10.26, Sansibar

Gestern Starkregen von der tropischen Sorte, am Abend hört er auf, der Strom ebenfalls, wir gehen in den Baobab Lukmaan, wo es Generatoren hat, die für Licht sorgen, denn Kerzen und Zündhölzer habe ich keine im Haushalt, in letzter Zeit waren Ausfälle selten. Nach Meteoblue müsste der grosse Regen eigentlich vorbei sein, wir verzichten auf Schirme, doch mit dem Einsetzen des Stromes nach gut 3 Stunden, setzt auch der Regen wieder ein. Irgend einmal entschliessen wir uns, doch nach Hause zu gehen und kommen dort tropfnass an. Ein guter Entscheid, denn der Starkregen hält bis in den Morgen hinein an, da waren die Prognosen komplett falsch. Es ist finster, alle Stoffe, die man berührt sind unangenehm feucht und kalt, was tropfnass war ist immer noch tropfnass, wir müssen mit den Kleidern sparen, man weiss ja nie, ob das nun tagelang anhält. - Doch nein, im Laufe des Tages beruhigt sich das Wetter, am Abend bereits wieder Sonnenschein, ich gehe ans Meer und wasche die neu gekauften Stoffe, eine Riesenkollektion habe ich bereits davon, die diesjährige Ernte ist gut.


Keine Überschwemmungen bisher, auch musste ich nur wenig Regen aufwischen, die Dächer sind nun recht dicht, auch durch die vielen Fensteröffnungen ist kaum etwas eingedrungen, die Beanspruchung des Abflusses ist ja enorm. Sorgen machen mir mehr die Sägemehlspuren, die ich nun täglich an verschiedenen Orten feststelle. Offensichtlich wurden die Kokospalmenholzdecken zu wenig gut gegen Schädlinge behandelt, wir müssen die von der Dachinnenseite her vergasen. Ich warte damit, bis Cyril abreist ist und ich in das kleine Häuschen zügeln kann.

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