Mittwoch, 25. Dezember 2019

21.Dezember

21.Dezember, die Regenzeit müsste längstens vorbei sein, doch diese Nacht gab es ein Gewitter, wie ich das noch nie erlebt habe, ich dachte das Ende der Welt. Der Wind war sehr stark - und meine Wohnung ist ja offen - zusätzlich direkt aus Norden vom Meer, da sind wir auch nicht von anderen Gebäuden geschützt. Überall flatterten die Blechdächer auf den Häusern und man musste jederzeit damit rechnen, dass sich ein Blatt löst und davon fliegt. Ich habe erst oben im TeaHouse gegen die Wassermassen gekämpft, denn wenn dort ein Schwimmbad entsteht, geht das Wasser durch die Decke in meinen Raum, was es auch teilweise tat. Doch irgend einmal wurde es mir zu gefährlich, ich hatte Angst, dass die Rollos dem Wind nicht standhalten würden, sich losreissen könnten und mich erschlagen. In der Küche unten stand das Wasser knöcheltief, ich begann mit einer Bratpfanne zu schöpfen, doch erreichte ich nur, dass es nicht weiter anstieg, der Ablauf auf der Terrasse war überfordert, unmöglich all das Wasser zu schlucken. Nach ungefähr einer halben Stunde war der Spuck vorbei, der Wind liess nach, der Regen auch. Der ging zwar weiter bis in den Morgen, doch ohne Wind und in normaler Stärke, da waren keine Schäden mehr zu erwarten.

Nun reinigen wir und hängen zum trocknen auf und hoffen vor allem, dass die Wetterprognosen nicht stimmen und der Regen, wie prognostiziert, nicht nochmals in dieser unglücklichen Konstellation von Starkregen und Wind hier vorbei zieht.

Der Mangobaum im Garten unten wurde zerrissen und
muss stark zurückgeschnitten werden

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