Dienstag, 21. April 2009

17. April 2009


Das seit Tagen stark aufgewühlte Meer frisst den Sand vom Ufer weg. Zwischen der Flutlinie und dem vom Wasser auch bei Höchststand nicht bedeckten Teil des Strandes hat sich ein Absatz von gut einem halben Meter ausgebildet und die tiefsten Stufen der gänzlich verlotterten Quaimauern erreiche ich nur noch mit Mühe vom Ufer her. Der Südwestpassat hat sich installiert und nachdem die „MV.Ane“ gestrandet ist, liegt ausser dem modernen weissen Katameran kein einziges Boot mehr vor dem „Afrika House“, alle übrigen wurden in den Norden der Landspitze, Richtung Hafen verschoben, wo der Südwestwind kaum mehr herein dringt.
Heute Morgen liegen nicht Algen auf dem Strand, sondern flache Seegrasbüschel. Immer wieder anders. Jeden Morgen neu. Die Küste umgeformt, das Meer weit draussen oder an die Quaimauern klatschend, ständige Veränderung, an nichts kann man sich festhalten. Die Gesetze von Ebbe und Flut beginne ich zwar langsam zu verstehen, doch trotzdem immer wieder Überraschungen. Erwarte ich von der Zeit her zwar Ebbe und einen breiten Sandstreifen, so ist der möglicherweise dann trotzdem nicht breit, weil vom Meer gerade weggefressen.....

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