Dienstag, 31. Januar 2017

26.01.2017, Sansibar


Vor dem "Hyatt" Hotel ruft mich Mohammed, der Freund vom Zack zu sich, wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Immer wenn er mich sehe, dann sei er froh und dankbar, meint er. Denn damals als ich dem Zaccharias Geld gegeben habe für den Kauf von Holz für eine zu schnitzende Skulptur und diese nie erhalten habe, ja damals habe der ihm das Geld ausgeliehen, damit er seine Fahrstunden bezahlen könne. Das habe ihm enorm viel geholfen, jetzt sei er Chauffeur hier im Luxushotel, beziehungsweise angestellt, um die Autos der Gäste zu parkieren, die Leute in Empfang zu nehmen und in ihre Zimmer zu führen. Das Einkommen sei gering, aber regelmässig, es gehe ihm gut. Auch dem Zack gehe es gut, er wohne nun in Daresalaam und habe sich von seiner Drogensucht befreien können, sei dick und gemütlich geworden. Er arbeite nun als Motorrad-Taxi und ja, daneben schnitze er immer noch.
Nun weiss ich endlich, was der Zack mit dem ganzen Geld angefangen hat. Ich war damals sehr enttäuscht und dachte, er habe es in Drogen investiert. - Ja, er sei mir noch Geld schuldig, meint Mohammed nun so nebenbei. - So typisch afrikanisch eben. Einerseits obernervig, ich war damals wirklich sauer, dass die 100 Dollar einfach verschwunden sind. Andererseits aber ja auch schön, diese Art von Freundschaft

Keine Kommentare: